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25. bis 28.05.2012
tgl. zwischen 9 und 22 Uhr
Tanzinterventionen im Rahmen des Projektes
"Theater-Outlet"
in Kooperation mit dem Theaterlabor Bielefeld
Straßentheaterfestival Detmold
Eröffnung: 25.5.2012
"Theater-Outlet", Langenstr.. 83, Detmold
Mehr Infos unter www.theaterlabor.de
04/2012

Foto Werner Mayer
Fein gefaltet: Tanz im Museum
Zusammenkunft von Ost und West – Tanz in NRW
Zu diesem Thema waren die Kölner Choreografen Ilona Pászthy und Slava Gepner eingeladen, sich mit zwei zentralen Aufgaben des Museums, dem Sammeln und Archivieren, künstlerisch auseinander zu setzen (Regie: Svetlana Fourer). Der choreografische Blick auf das archivalische Ausgangsmaterial und seine tänzerische Umsetzung fällt sehr verschieden aus. ... Einen ganz anderen Blick auf das museale Sammeln und Archivieren wagt die Choreografin Ilona Pászthy – und überzeugt damit mehr. Fast alle Ebenen des Museumbaus bezieht sie bei ihrer Tanzperformance mit ein: das riesige Foyer mit seiner kathedralen Höhe, die neonkalten Flure in jeder Etage, den gläsernen Aufzug, der verbindet und trennt und ohne Halt am Publikum vorbeizieht, den Seitentrakt für eine Projektionswand, auf der die fernen Aktionen ihrer Tänzer in den Fluren zum Publikum geholt werden. Sie erobert sich diesen sperrigen, nach allen Seiten offenen Space, füllt ihn mit Tanz, Projektion und Aktion – und verbindet so das andernorts Existente mit dem Naheliegenden, Bekannten. In Pászthys Choreografie fügen sich die Orte und Aktionen, die Formen und Bewegungen wie Teilchen eines Ganzen schlüssig zusammen. Anfangs sind ihre vier Tänzerinnen und Tänzer auf einem Flur, zehn Meter über den Köpfen des Publikums verteilt, suchen hebend, schiebend und sortierend im Tanz den Kontakt zum Anderen, um sich am Ende zu einer Einheit zu finden, ganz so wie ein Restaurator die Fragmente eines Objektes zusammen fügt.
Perfekt in Form und Inhalt aufeinander abgestimmt entsteht eine außergewöhnliche Tanz-Installation, die besonders im letzten Teil ihre starke Affinität zum musealen Umfeld entfaltet. Zielstrebig steuert die Inszenierung auf diesen Höhepunkt zu, der zugleich das Ende markiert. Knisternd entrollt eine Tänzerin eine überdimensionale Papierrolle. Von beiden Seiten kriechen weitere Tänzer unter das entfaltete Papier, türmen es mittig zu einer Skulptur, aus der Hände und Haare ragen, bevor zu fernöstlichen Gesängen wie im No-Theater wieder Bewegung in Papier und Akteure kommt. Fein säuberlich werden die langen Papierbahnen mehrfach gefaltet wie zum musealen Bewahren der flüchtigen Kunst Tanz. KLAUS KEIL
03/2012 Fabrik Heeder, Krefeld

Foto Werner Mayer
I see U No. 3, Tanzinstallation
“Ilona Pászthy lässt in ihrer Choreographie intime Nähe zu - spannend aber befremdlich...Ob man will oder nicht, ist man auch bei den weiteren Aktionen stets Teil des Geschehens, Beobachter und Zuhörer, man erlebt die Akteure hautnah, in großen und kleinen Räumen, bei Licht und in Dunkelheit, Bewegung Text und Bilder, von Klängen untermalt, schaffen ständige optische und akustische Reize.
Sich darauf zu konzentrieren. ist anstrengend und man wird ein gewisses Unbehagen bis zum Schluss nicht los. Das ist wohl der Zweck der einstündigen Performance, die die Auflösung
von privaten und offentlichen Situationen im privaten Leben für den Zuschauer spürbar macht.” (Michaela Plattenteich / WZ / 20.3.2012)
02/2012 Barnes Crossing,
im Kunstzentrum Wachsfabrik

Foto Werner Mayer
Winterlandschaft mit Nescafé # 2
Solo Tanzinstallation im Kontext der Reihe “I see U”
„Winterlandschaft mit Nescafé # 2 ist eine gelungene Soloperformance von Ilona Pászthy, in der sie schonungslos die Schutzlosigkeit einer Frau ausstellt, weit von Rührseligkeit entfernt.“
(Christina-Maria Purkert, akt 30, Februar 2012)
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