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blickwerk
Teil II der Pentalogie
Sinnesverschiebung
Ein Tanzstück für 3 Tänzerinnen
Ausgewählt für die tanzstrasse
nrw 2003
Die Suche nach dem Wirklichem im Unwirklichen
ist zentraler Ausgangspunkt der choreografischen Arbeit von
Ilona Pászthy. Durch das Zusammenspiel von Choreo-grafie,
Bühnenbild und Videoprojektion hinterfragt sie Wahrnehmung
und Sinnlichkeit als Basis gesellschaftlichen Handels in einer
stark mediatisierten Welt.
In blickwerk reihen sich collagenhaft Begegnungen,
Wünsche und Isolationen in teils szenischen, teils abstrakten
Momenten. Eine verwirrende Reise in die Welt des Sehens.
"Da werden die weichen, fließenden
Bewegungen der Tänzerinnen in einer Schaukasten ähnlichen
Videopro-jektion variiert, da flackern zum Tanz mit den Schalen
urbane Glasfassaden auf. In den schönsten Augenblicken
scheint es, als sei es die ureigene Aufgabe der drei Frauen,
diese Schalen, Objekte des Künstlers MiegL zu bewegen,
als trügen sie wie Schnecken ihre Behausungen mit sich.
Humor blitzt auf, wenn eine plötzlich in zwei Hälften
wie in ein Gefängnis gesperrt wird."
Thomas Hag,
Kultur in Düsseldorf 20.05.03
Gefördert von: Kunststiftung NRW, Ministerium
für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes
NRW, Kulturamt der Stadt Köln, Fonds Darstellende Künste
e.V., tanzhautnah
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