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Lippenbitter
Teil
IV der Pentalogie Sinnesverschiebung
Ein Tanzspiel für 5
"papillae vallatae, papillae filiformes
verbittert, versauert,
versalzen, versüßt,
mit gewürzen bestürzen, fades verwürzen, reifes
beschürzen"
4 Geschmacksqualitäten
- süß, sauer, salzig, bitter.
4 Tanzende, 4 Menschen, begegnen sich. Tänzerisch spannen
sie einen Bogen zwischen der zarten Sinnlichkeit des Schmeckens
und radikalem Sinnesverlust, zwischen Genuss und Kompensierung,
zwischen Alltäglichkeit und Absurdität.
"Humoristische
Szenen lassen die Tänzer kopflos dastehen und den Schauspieler
über die Zubereitung von Baby-, Frauen- und Glückstee
sinnieren. Alles ist käuflich und wird konsumiert, auch
wenn die Fülle des Angebots längst ein absurdes
zerstörerisches Übermaß angenommen hat.
Ilona Pászthy setzt sich kritisch mit dem Phänomen
des Geschmacksverlustes der Gesellschaft auseinander, ohne
sich dabei zu ernst zu nehmen."
Isabell Steinböck,
Kölner Stadtanzeiger 18.10.04
Gefördert durch:
Kunststiftung NRW, Ministerium für Städtebau und
Wohnen, Kultur und Sport des Landes NRW, der SK Stiftung Kultur
Köln und dem Kulturamt der Stadt Köln. Eine Kooperation
mit der Fabrik Heeder Krefeld und der kölner tanz agentur.
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Choreografie:
Ilona Pászthy
Tanz:
Julia Eisele, Anat Vaadia, Wilfredo Cohen, Gianni Cuccaro
Gast:
Jochen Lejcar
Dramaturgie:
Barbara Fuchs
Bühnenbild:
MiegL
Musik:
Andreas Wagner
Licht:
Marco Wehrspann
Video:
Tom Meyer
Text:
Andrea Lützenkirchen
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