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Das Wohnzimmer
Ein Tanzstück
für 2 Tänzerinnen
Ausgezeichnet mit dem zweiten
Preis und
dem Publikumspreis beim Internationalen Wettbewerb
für zeitgenössische Choreographie in Belgien, nominiert
für den 11. Kölner Tanztheaterpreis.
Ein Mensch baut sich seine Welt, seine Harmonie,
sein "so ist es" und alles ist stimmig. Ein anderer
Mensch sucht und findet nicht. Was geschieht,
wenn nun dieser
andere mit seiner Welt in die
Oase einbricht.
Er fordert, bedrängt, will teilhaben,...
-
Ende der Stimmigkeit -
Um Spannungsverhältnisse und die Begegnung
extremer Gegensätze, Harmonie und Disharmonie geht es
ebenso, wie um Wunsch und Realität, Sehnsüchte und
Macht-kämpfe. Das Wohnzimmer
als Sinnbild für Geborgenheit
und innere Ruhe. Ein Ort den man verlassen kann um ihn neu
zu (er)finden.
"So variationsreich wie der Umgang
mit dem schlau konstruierten Bühnenbild des Künstlers
MiegL ist auch der Tanz in diesem Stück: Mit bewundernswerter
Geschwin-digkeit geben sich die beiden Tänzerinnen gegenseitig
Impulse. Mal ganz behutsam, mal trotzig stupsen und führen
sie die jeweils andere in immer neue Positionen, verschlingen
Gliedmaßen und bauen mit ihren Körpern ebenso ideenreiche
Skulpturen wie aus
den weißen Bruchstücken
So bot die Premiere
von Ilona Pászthys "Das Wohnzimmer"
einen Höhepunkt beim Festival Sommer spezial 2000
"
Kölnische Rundschau 29.08.2000
Nicole Strecker
Gefördert durch das Kulturamt Köln,
TANZhautnah und KTA.
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